vor 9 Stunden
Franzose musste schon viel einstecken
Victor Wembanyama ist wohl das größte Talent des Basketballs, in seiner Karriere müsste er sich aber bisher schon oft mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Dieser Lauf geht nun auch mit der Niederlage in den NBA Finals weiter.

Durch den Sieg der New York Knicks in Spiel 5 der Finals müssen Wemby und die San Antonio Spurs mit dem undankbaren zweiten Platz in den diesjährigen Playoffs zufrieden geben, am Ende ging die Serie deutlich mit 4-1 an die New Yorker.
Es war dabei nicht der erste wichtige Sieg der Knicks über die Spurs in dieser Saison. Bereits im Finale der NBA-Cup Mitte Dezember standen die beiden sich gegenüber - und auch damals ging der Sieg an die Knicks (124:113), während Wemby und Co. sich mit dem zweiten Platz begnügen mussten.
Dieser "Trend" begann auch schon lange vor der NBA-Karriere des Franzosen. Mit der U16 der Franzosen zog er bei der EM 2019 bis ins Finale ein, verlor dort im Finale aber gegen Spanien. Ähnliches Bild zwei Jahre später bei der U19-WM, damals verlor Frankreich das Finale aber hauchdünn (81:83) gegen die USA.
Und als Wemby dann endlich ins A-Team der Nationalmannschaft befördert wurde, ging es mit den zweiten Plätzen weiter. Bei der Heimolympiade 2024 erreichten die Franzosen sensationell das Finale, scheiterten dort aber in letzter Sekunde an den USA, die mit vielen NBA-Stars angereist waren.
Auch auf Vereinsebene hatte Wemby bereits einmal das Nachsehen gehabt, als er mit den Levallois Metropolitans bis ins Finale der französischen Playoffs vordrang, um dann von Monaco in drei Spielen aus der Halle gefegt zu werden.
Allerdings scheint es in Anbetracht des Talents des 22-Jährigen nun nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis er endlich mal eine Trophäe in die Luft stemmen darf.
gfr