vor 9 Stunden
"Muss jetzt vorsichtiger sein"
Victor Wembanyama ist der Schlüsselspieler im beeindruckenden Playoff-Run der San Antonio Spurs. Nach einem weiteren Flagrant Foul in der Finalserie gegen die New York Knicks muss der 22-Jährige nun jedoch eine Sperre fürchten.

Hintergrund dafür ist das Flagrant Foul Wembanyamas in Spiel 4 der NBA Finals. Knapp zweieinhalb Minuten nach Beginn der zweiten Hälfte traf der Franzose versehentlich Gegenspieler Karl-Anthony Towns mit dem Ellenbogen, was von den Unparteiischen mit einem Flagrant 1 geahndet wurde.
Nach dem Flagrant-2-Foul im Conference-Halbfinale gegen die Minnesota Timberwolves, als der Franzose Naz Reid ebenfalls mit dem Ellenbogen traf und daraufhin vom Platz gestellt wurde, wäre dies nun sein dritter Flagrant-Punkt.
Entsprechend dem Regelwerk ist das die Höchstzahl, die sich ein Spieler in den laufenden Playoffs leisten darf. Ein weiteres Flagrant-Foul - egal, ob Grad 1 oder 2 - wäre demnach mit einer Spielsperre in der darauffolgenden Partie gleichzusetzen.
Bereits im dritten Duell hatten viele Beobachter eine nachträgliche Sanktion für Wembanyama gefordert, nachdem er Jalen Brunson mit einer Wrestling-ähnlichen Einlage zu Boden gebracht hatte. Die Unparteiischen entschieden zur Überraschung aller aber weder im Spiel auf Foul noch danach, als die Szene erneut bewertet wurde.
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"Ich muss jetzt vorsichtiger sein", gestand der 22-Jährige nach Ende von Spiel 4 ein, stellte aber zugleich klar: "Es wird nicht viel ändern."
Ein mögliches Fehlen von Wembanyama wäre auch deshalb so schwerwiegend für seine Spurs, weil man nach der Niederlage am Donnerstag nun drei Matchbälle in Folge abwehren muss. New York führt die Serie infolge des 107:106-Erfolgs nun mit 3-1 an.
jos