vor 12 Stunden
Spartak Subotica erstmals Champion
Spartak Subotica ist der neue serbische Meister. Das Team aus der Region Vojvodina sorgt damit für ein Novum im serbischen Basketball, Roter Stern und Partizan Belgrad schauen in die Röhre.

Erstmals seit dem Zerfall von Jugoslawien und der Eigenständigkeit Serbiens im Jahr 2006 kommt der Meister nicht aus der Hauptstadt. Stattdessen setzte sich beim Final Four in Nis Spartak Subotica die Krone auf, das Champions-League-Team setzte sich im Finale gegen FMP Belgrad mit 76:73 nach Verlängerung durch.
Beide Teams hatten im Halbfinale für faustdicke Überraschungen gesorgt. FMP schaltete Partizan mit 92:79 aus, Subotica überrumpelte Roter Stern mit 90:89. Dazu sei gesagt: In der serbischen Liga dürfen maximal vier Ausländer mitwirken, unter anderem fehlte Partizan deswegen Isaac Bonga. Die Schwarz-Weißen setzten stattdessen auf Carlik Jones, Bruno Fernando und Nick Calathes, während Shake Milton verletzt passen musste (und Partizan keinen Ersatz nominieren durfte).
Zudem wurde die Meisterschaft erstmals als Final Four ausgetragen. Die sechs serbischen Teams aus der ABA League nehmen nicht am regulären Spielbetrieb der serbischen Liga teil, sondern steigen erst in den Playoffs in den Wettbewerb ein. Neben Roter Stern und Partizan waren dies auch die beiden Finalisten sowie Mega Basket und Borac.
Noch im Vorjahr hatte man Serien im Best-of-Three-Modus ausgetragen, doch auch hier scheiterte Roter Stern vorzeitig im Halbfinale an Subotica, die dann aber gegen Partizan im Finale chancenlos waren. Seit der Saison 2006/07 hatten Partizan und Roter Stern die 18 ausgetragenen Meisterschaften brüderlich unter sich aufgeteilt (je 9), in der Saison 2019/20 wurde wegen der Corona-Pandemie kein Champion gekürt.
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