vor 9 Stunden
Ex-Trainer stürmte in die Umkleide
Nach der Niederlage der San Antonio Spurs ist Ex-Trainer Gregg Popovich vor Wut über den Auftritt des Teams nach dem Spiel in die Kabine gestürmt und hat den Spielern die Leviten gelesen.

"Wir haben Spiel 3 verloren. Pop war die ganze Saison über dabei, aber das war das erste Mal, dass er in die Umkleidekabine kam und meinte: 'Nein, das ist Bullshit, so spielen wir keinen Basketball'", berichtete De'Aaron Fox nach dem dominanten Sieg in Spiel 4 bei NBC.
Der langjährige Ex-Trainer ist nach seinem Rücktritt in der Vorsaison immer noch Teil der Mannschaft, agiert ansonsten aber vor allem im Hintergrund. Nicht so, nach der Niederlage in Spiel 3. "Er fand dabei natürlich deutliche Worte für uns. Das war das erste Mal in der ganzen Saison, dass er direkt nach einem Spiel in die Umkleidekabine kam und uns sagte, wie er sich fühlt. Das hat jeden getroffen", führte Fox aus.

Dabei scheint die Wutrede des 77-Jährigen Wunder gewirkt zu haben. Nach der klaren Niederlage in Spiel 3 war die Mannschaft vor den Augen von Popovich, der neben Tim Duncan auf der Tribüne saß, wie ausgewechselt. Sie ließen OKC nie ins Spiels kommen und führten schon kurz nach der Halbzeit mit 20+Punkten, wodurch sie den Sieg entspannt nach Hause bringen konnten.
Durch den Sieg steht es in der Serie nun 2-2, in der Nacht auf Mittwoch (2.30 Uhr) steht das wichtige Spiel 5 in Oklahoma City an.
Pop war 29 Jahre lang Head Coach der Spurs und führte die Franchise zu fünf Meisterschaften, nach einem Schlaganfall gab er das Traineramt im Sommer 2025 offiziell an seinen Nachfolger Mitch Johnson ab.
gfr