vor 7 Stunden
Superstar sollte lange fehlen
Nur neun Tage nach seiner vermeintlich schweren Knieverletzung hat Anthony Edwards sein Comeback in Spiel 1 gegen die San Antonio Spurs gefeiert.

Beim hart erkämpften Sieg der Minnesota Timberwolves kam Anthony Edwards zum ersten Mal in seiner Karriere von der Bank und stand Mitte des ersten Viertels erstmal auf dem Parkett. Nachdem der den Anfangsrost abgeschüttelt hatte, wirkte er so spritzig wie vor seiner Verletzung und spielte insgesamt 25 Minuten, in denen er wichtige 18 Zähler erzielte (8/13).
"Ich habe mich toll gefühlt. Ich glaube nicht, dass ich in irgendeiner Weise eingeschränkt bin. Ich mache einfach das, was der Coach von mir braucht", sagte Edwards nach der Partie, die er noch mit einem Minutenlimit bestritten hatte.
Der Guard hatte sich beim Sieg der Wolves in Spiel 4 gegen die Denver Nuggets am Knie verletzt und sollte dem Team eigentlich mehrere Wochen fehlen. Laut Shams Charania (ESPN) war davon auszugehen, dass er frühestens zu Spiel 3 oder 4 wieder zurückkehren würde. Vor Spiel 1 wurde er dann überraschend von den Wolves als "fraglich" gelistet und kurz vor Tip Off wurde dann bekannt, dass er tatsächlich spielen würde.

"Niemand hat erwartet, dass er spielt", gab auch Veteran Mike Conley zu, der genau wie der Rest des Teams von Edwards beeindruckt war: "Ich habe ihn vor dem Spiel meinen Helden genannt. Man schaut zu jemandem auf, wenn man sieht, was er in der letzten Woche alles durchgemacht hat", führte er aus.
Für Minnesota ist der Einsatz ihres Superstars eine große Erleichterung, da die Guard-Rotation ohne den Langzeitverletzten Donte DiVincenzo und Ayo Dosunmu (Wade) ohnehin schon sehr dünn ist.
Mit 28,8 Punkten pro Spiel war Edwards in der Regular Season der wichtigste Scorer seines Teams, in den Playoffs kommt er aufgrund von Verletzungsproblemen bisher nur auf 18,5 Punkte im Schnitt. In Spiel 3 und 4 spielte er zusammengenommen nur 42 Minuten.
gfr