20.03.2026
Braunschweig in Abstiegsgefahr
Die Basketball Löwen Braunschweig stehen im Abstiegskampf der BBL mit dem Rücken zur Wand. NBA-Star und Mehrheitsgesellschafter Dennis Schröder glaubt dennoch an den Klassenerhalt und hat gleichzeitig bereits klare Vorstellungen für den Fall der Fälle.

Die Lage bei den Basketball Löwen Braunschweig spitzt sich weiter zu. Als Tabellenletzter ist das Team nicht mehr Herr der eigenen Situation und auf Ausrutscher der Konkurrenz angewiesen. Nach weiteren Siegen von direkten Rivalen wie dem MBC oder Science City Jena wächst der Rückstand weiter. Der Klassenerhalt rückt in immer weitere Ferne.
Dennoch gibt sich Dennis Schröder kämpferisch. "Es sieht sehr schlecht aus", räumt der Weltmeister gegenüber der Braunschweiger Zeitung zwar ein, betont aber gleichzeitig: "Ich glaube noch an den Klassenerhalt, weil nichts im Leben unmöglich ist." Entscheidend sei nun, dass sich das Team Schritt für Schritt steigere und als Einheit zusammenwachse.
Für Schröder steht fest, dass die Verantwortung auf mehreren Schultern verteilt ist. Spieler, Trainerstab, Management: alle müssten ihren Teil beitragen. "Man muss von Tag zu Tag versuchen, besser zu werden und die Teamchemie aufzubauen", so der DBB-Kapitän.
Besondere Hoffnungen setzt Schröder dabei auf Neuzugang Bryant Crawford. Der Guard soll als zusätzlicher Leader Verantwortung übernehmen und dem Team offensiv Stabilität geben. Er soll ein möglicher Schlüssel sein, um im Saisonendspurt doch noch Siege einzufahren.

Parallel zum Kampf um den Klassenerhalt laufen im Hintergrund schon die Planungen für den Worst Case. Laut Schröder haben die wichtigsten Sponsoren ihre Unterstützung unabhängig von der Ligazugehörigkeit zugesichert. "Alle bleiben am Start, weil sie die Vision sehen", erklärt der 32-Jährige.
Damit wäre selbst im Falle eines Abstiegs die wirtschaftliche Basis gesichert. Schröder versucht daher, das Szenario einzuordnen und spricht von einem möglichen "Betriebsunfall", aus dem der Klub gestärkt hervorgehen könne.
Trotz der aktuellen Krise blickt Schröder langfristig optimistisch auf seinen Heimatklub. "Braunschweig ist ein BBL-Klub und einer, der einer der größten werden kann", stellt er klar. Unabhängig vom Ausgang der Saison soll die Richtung bestehen bleiben.
kon