Alex Mumbru hat 18 Spieler für das kommende WM-Qualifikations-Fenster nominiert. Darunter sind auch vier EuroLeague-Spieler. Ob diese allerdings auflaufen werden, ist mehr als fraglich.
Es ist das alte Problem im Zwist zwischen FIBA und EuroLeague. Zwar näherte man sich der Vergangenheit mit dem Rahmenspielplan etwas an, doch die Erweiterung der EuroLeague auf 20 Mannschaften und damit vier weiteren Spieltagen ist das Thema aktuell wie nie zuvor.
Am 27. Februar tritt das DBB-Team in der kroatischen Hauptstadt Zagreb an, vermutlich dann ohne die Spieler des FC Bayern München. Diese treten am Vortag noch bei Real Madrid an, weswegen man vermuten kann, dass Oscar da Silva, Justus Hollatz und Leon Kratzer Mumbru in Kroatien fehlen werden.
Ähnlich sieht die Lage bei David Krämer (Real Madrid) aus, wobei es hier noch eine Restchance gibt. Der Shooting-Spezialist fehlte in der EuroLeague zuletzt einige Male im Kader, nach einem guten Saisonstart hat der 29-Jährige derzeit schlechte Karten unter dem italienischen Star-Coach Sergio Scariolo. Nicht umsonst nominierte Mumbru gleich 18 Spieler, maximal zwölf darf er jeweils für den Spieltagskader auswählen.
Andere EuroLeague-Spieler wie Andi Obst und Isaac Bonga wurden dagegen gar nicht nominiert, ähnliches gilt für ältere Garde um Johannes Voigtmann, Daniel Theis und Maodo Lo (alle 33). Die Kroaten betrifft dieses Problem in gewisser Weise, auch da ihr Star-Spieler Mario Hezonja wie Krämer für die Königlichen spielt. Im ersten Quali-Fenster war der Forward der einzige EuroLeague-Akteur. Dem Kapitän der Kroaten ist es aber zuzutrauen, dass er bei einem Heimspiel gegen den Welt- und Europameister alles daran setzen wird, mit von der Partie zu sein.