22.08.2025
Porter vergleicht Jokics Arbeitsmoral mit LeBrons
Michael Porter Jr., inzwischen bei den Brooklyn Nets, hat in einem Podcast ausführlich über Nikola Jokic gesprochen. Der Forward schilderte frühe Zweifel - und erklärte, warum Jokics Arbeitsmoral und Routine aus seiner Sicht einzigartig sind.

Im Podcast "Glory Daze" mit Johnny Manziel blickte Porter Jr. auf seine ersten Eindrücke in Denver zurück. "Ich kannte Nikola ehrlich gesagt nicht wirklich. Und als ich gedraftet wurde, war er noch nicht der Superstar, der er heute ist", sagte Porter. Selbst nach dem Start ins Trainingscamp sei er unsicher gewesen: "Ich fragte meine Teamkollegen: 'Ist der Typ wirklich so gut?'" In den Einheiten ging Jokic damals häufig mit Mason Plumlee "Kopf an Kopf". Die Antwort aus dem Team sei eindeutig gewesen: "Warte auf die echten Spiele - der Typ ist ein Problem. Er könnte jede Nacht 50 machen, wenn er wollte."
Porter widersprach zudem dem gängigen Bild, Jokic liebe Pferde mehr als Basketball und sei deshalb weniger engagiert. "Menschen realisieren nicht: So eine "greatness" passiert nicht zufällig. Seine täglichen Gewohnheiten, wie er an seinem Handwerk arbeitet, sind unglaublich. Er ist der konstanteste Typ, den ich je gesehen habe", betonte Porter. Von der Vorbereitung vor dem Spiel bis zu Krafttraining nach der Partie - Jokic’ Abläufe seien minutiös. "Nikola ist da wie LeBron. Egal, was am Abend zuvor war, er macht seine Arbeit."
Neben Titeln und Auszeichnungen - Jokic ist dreimaliger MVP und NBA-Champion - hob Porter auch Charakterzüge seines früheren Mitspielers hervor: Bodenständigkeit, Familienfokus und Disziplin. "Er ist so ein Familienmensch. Gleichzeitig liegt ihm so viel an Basketball und daran, großartig zu sein", sagte Porter.
sgm