10.05.2025
Starspielerin will sich 2025 auf die WNBA konzentrieren
Starspielerin Satou Sabally hat ihre Absage für die Basketball-EM im Juni mit ihrer neuen Aufgabe in der Profiliga WNBA begründet - aber ihre Zusage für die WM 2026 in ihrer Heimatstadt Berlin gegeben.

"Dieses Jahr fange ich ein neues Kapitel mit den Phoenix Mercury an und habe mich daher entschlossen, meinen Fokus auf die kommende WNBA-Saison zu legen", wird die 27-Jährige in einer Mitteilung des Deutsche Basketball Bundes (DBB) zitiert.
Allerdings sei es für sie "immer eine große Ehre", für Deutschland zu spielen. Sie könne es daher "kaum erwarten, nächstes Mal in meiner Bestform beim World Cup in Berlin (Weltmeisterschaft im September 2026; d.Red.) dabei zu sein".
Bundestrainerin Lisa Thomaidis erklärte: "Wir werden Satou bei der EuroBasket in diesem Sommer definitiv vermissen, aber wir respektieren diese schwierigen Entscheidungen, die sie treffen muss." Bereits am Freitagvormittag hatte der DBB auf SID-Anfrage die Absage Saballys bestätigt.
Sabally war im Frühjahr nach fünf Jahren bei den Dallas Wings zu Phoenix gegangen, in der kommenden Woche beginnt die neue Spielzeit. Der Verlust wiegt schwer, Sabally gilt als beste deutsche Basketballerin, sie hatte im Vorjahr entscheidenden Anteil an der erstmaligen Qualifikation für die Olympischen Spiele. In Paris belegte das DBB-Team den siebten Platz.
Die deutschen Frauen absolvieren ihre EM-Vorrundenspiele gegen Schweden (19. Juni), Spanien (20.) und Großbritannien (21.) in der Inselpark Arena in Hamburg. Die Finalrunde wird in Piräus/Griechenland ausgetragen.
Sabally hatte nach mehrmonatiger Verletzungspause bereits auf ihre Teilnahme an der EM 2023 verzichtet. Dazu spielte die Ausnahmekönnerin damals um einen neuen Vertrag in den USA.
SID