13.03.2025
NBA - Der Spieltag kompakt
Mikal Bridges versenkte einen eiskalten Buzzer-Beater und sicherte den Knicks einen Overtime-Sieg in Portland. De’Aaron Fox dominierte für die Spurs, während Morant und Kennard mit späten Dreiern Memphis zum Erfolg führen. In Houston eskaliert ein hitziges Duell gegen die Suns - inklusive Schlägerei und Ejections.

Mikal Bridges hat den Knicks das Spiel gewonnen. Mit einem eiskalten Dreier sorgte er für den 114:113-Sieg der New York Knicks gegen die Trail Blazers - und das mit der Sirene in der Overtime. Bridges hatte zuvor nur einen Dreier getroffen, doch dieser letzte Wurf saß perfekt. Donovan Clingan versuchte noch zu contesten, konnte den Gamewinner aber nicht verhindern.
Das Spiel war ein reines Hin und Her mit insgesamt 42 Führungswechseln. Am Ende entschied aber Bridges‘ Clutch-Moment die Partie. Er führte die Knicks mit 33 Punkten an, während OG Anunoby mit 23 Zählern ebenfalls stark aufspielte. Bei den Blazers legte Scoot Henderson von der Bank 30 Punkte auf, aber es reichte nicht, um die Niederlage abzuwenden. Portland bleibt damit fünf Spiele hinter dem letzten Playoff-Platz im Westen zurück.
Die San Antonio Spurs beendeten ihre kleine Negativserie mit einem 126:116-Erfolg gegen die stark ersatzgeschwächten Dallas Mavericks. De’Aaron Fox war der überragende Mann des Abends: Mit 32 Punkten, 11 Assists und 9 Rebounds verpasste er nur knapp ein Triple-Double und zeigte seine beste Leistung seit seinem Wechsel nach San Antonio.
Dallas konnte in der ersten Halbzeit noch mithalten und führte zwischenzeitlich mit 11 Punkten, doch die Spurs drehten das Spiel im dritten Viertel mit einem 8:0-Run. Keldon Johnson und Jeremy Sochan lieferten mit jeweils 18 Punkten starke Unterstützung. Bei den Mavs, die ohne Kyrie Irving und Anthony Davis antreten mussten, war Brandon Williams mit 19 Zählern Topscorer. Trotz der Niederlage bleibt Dallas vorerst auf Platz 10 und hält sich im Play-in-Rennen.

Die Memphis Grizzlies fuhren mit einem 122:115 gegen die Utah Jazz ihren vierten Sieg in Folge ein. Luke Kennard (30 Punkte, 7/9 Dreier) und Ja Morant (28 Punkte) sorgten mit zwei späten Treffern von draußen für die Entscheidung in einer umkämpften Partie.
Die Jazz, die mittlerweile sieben Spiele in Serie verloren haben, hatten durch Collin Sexton (22 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assists) und John Collins (22 Punkte) zwar lange eine Chance, doch am Ende fehlte die letzte Konsequenz. Memphis traf insgesamt 20 Dreier und sicherte sich so den wichtigen Sieg, während Utah weiter auf den ersten Erfolg im März wartet.
Die Houston Rockets setzten sich mit 111:104 gegen die Phoenix Suns durch - doch das Spiel wurde von einer hitzigen Szene überschattet. Steven Adams und Mason Plumlee lieferten sich vor der Halbzeitpause eine handfeste Auseinandersetzung und flogen beide vom Platz.
Sportlich gesehen war Jalen Green der entscheidende Mann für die Rockets. Mit 29 Punkten führte er sein Team zum vierten Sieg in Serie, während Alperen Sengun (20 Punkte) und Dillon Brooks (19 Punkte) ebenfalls wichtige Akzente setzten. Die Suns hielten mit Bradley Beal (25 Punkte), Devin Booker (19) und Kevin Durant (19) dagegen, doch Houston entschied das Spiel mit einem starken 9:2-Lauf im vierten Viertel. Für Phoenix war es die dritte Niederlage aus den letzten vier Spielen - und die Playoff-Hoffnungen schwinden allmählich.
kon